Bridge Club Bern
Gerechtigkeitsgasse 12, 3011 Bern, Tel: 031 311 74 47
Kursbeschreibung

Stufe 1: Beinhaltet sechs Lektionen, in denen die Grundlagen zum Bridgespiel vermittelt werden. Anschliessend sind Sie in der Lage zu spielen. Wir empfehlen allen Anfängern diese sechs Lektionen.


Lektion 1 [1/11/07]: Wir erklären, dass das Bridgespiel aus folgenden Elementen besteht:

Kartenverteilen -> Bieten / Kontrakt-> Kartenspiel / Stiche -> Resultat.

Wir spielen ein kleines Turnier und zeigen auf, dass Bridge ein Spiel der Fähigkeiten und nicht des Glücks ist. Die Frage ist: Wie können die Ergebnisse verbessert werden? Die Antwort liegt natürlich im vermehrten Wissen über das Bietsystem und Kartenspiel. Wir werden uns in den kommenden Wochen diesen beiden Elementen widmen. Aber zuerst beginnen wir mit der Blattbewertung. Mit dem Zusammenhang von Punktzahl und der Anzahl Stiche, die ein Paar machen kann, werden wir unsere Lektion beenden. Dieser Zusammenhang dient als Grundlage für das Bietsystem, das folgen wird.

Lektion 2 [8/11/07]: Wir beginnen mit unserem Bietsystem, dem 3NT Spiel, der 1NT Eröffnung und den einfachen NT Antworten. Für die Spieltechnik lernen wir die längste Farbe zu entwickeln.

Lektion 3 [15/11/07]: Wir werden Hände spielen, die wir mit der Grundlage der 3NT Ansagen kenngelernt haben. Wir werden diese Hände in einem Oberfarben-Fit erneut spielen und feststellen, dass wir im Prinzip mehr Stiche machen können. Wir definieren die 4M Spiele und werden sehen, dass 4M ein besseres Spiel ist als 3NT, in Bezug auf die Sicherheit. Beim Bieten werden wir 1M Eröffnung lernen und die dazu passenden Antworten. Bei der Spieltechnik erfahren wir, dass es besser ist, mit der kurzen Trumpfhand zu stechen. Wir werden auch die Punktebewertung lernen und dadurch die Berechnung des Paarturniers.

Lektion 4 [22/11/07]: Wir werden die 1M Eröffnung lernen, die 1M Antworten und die Wiederansagen. Beim Kartenspiel werden wir die Begriffe des Impass/Expass kennenlernen. Das wird eine Grundlage für die Spieltechnik sein.

Lektion 5 [29/11/07]: Wir werden die NT-Antworten und die grundsätzliche Nicht-Unterstützung lernen (Revers nicht inbegriffen).

Lektion 6 [6/12/07]: Wir lernen den einfachen Überruf, der nicht einer Eröffnung entspricht. Wie Kontras als Strafe beurteilt werden. Die Möglichkeiten des ausgleichenden und freiwilligen Bietens werden auch vorkommen. Wir werden auch die Gefährlichkeit erwähnen. Dies alles vervollständigt die Grundlagen des Bietsystems.





Stufe 2: Sobald wir mit den Grundlagen der Stufe 1 vertraut sind, können wir uns an die Stufe 2-Lektionen wagen. Diese sind wichtig für die weitere Verbesserung unseres Bietsystems und Kartenspiels und werden uns auf die Wettbewerbe in der Bridge-Welt vorbereiten. Die Kursdaten und Kurszeiten werden untereinander abgesprochen.

Stayman und Transfer: Im Grundbietsystem haben wir keine Möglichkeiten nach einer 1NT-Eröffnung. Hier diskutieren wir die beiden üblichen Konventionen, um einen Oberfarben-Fit nach einer 1NT-Eröffnung zu finden.

Reverse- und Sprung-Ansagen: In den Grundregeln sind die Wiederansagen enthalten. Zur besseren Beschreibung der starken Hand gibt es Möglichkeiten wie Reverse- und Sprung-Ansagen. Wir werden über diese diskutieren und zeigen, wie wir sie ins System einbauen können.

Slam Ansage (Blackwood und Kontroll-Ansage): Die Grundlagen legen den Schwerpunkt auf die Ansage des Vollspiels. Manchmal haben wir genug Punkte, um einen Slam anzusagen. In dieser Lektion lernen wir die Slam-Ansagen. Wir werden den Unterschied zwischen einem sicheren und einem unsicheren Slam erfahren.

Starke Eröffnung (nur nach Slam-Ansage): Beurteilen Sie eine Hand so stark, dass Sie Angst haben, der Partner könnte passen, auch wenn Sie alleine genug Punkte für ein Spiel haben. Unter diesen Umständen müssen wir eine besondere Eröffnung wählen, wie z.B. die 2Treff-, 2Karo- und 2NT-Eröffnung.

Stärke-Kontra (nur nach starker Eröffnung): Ähnlich wie bei der Lektion "Starke Eröffnung", können wir uns mit einer Überruf-Hand als stark zeigen, dass wir nicht Angst haben müssen, der Partner könnte passen, falls wir genug Punkte für Spiel haben. Unter diesen Umständen müssen wir mit dem Kontra unsre Stärke signalisieren. Wir werden ebenfalls sehen, wie vielfältig dieses Werkzeug eingesetzt werden kann.

Defensive Markierung: Viel wäre mit der Verbesserung unserer Verteidigung gewonnen, insbesondere mit der Markierung. Wir werden diskutieren, wie und wann eine Markierung wichtig ist, wie z.B. die Anzahl, bevorzugte Farbe und Unterstützung.

Störende Ansage: Hände, die punktemässig zu schwach sind und keine lange Trumpffarbe haben, lernen wir zu bieten. Wir werden erfahren, wie man solche Hände konstruktiv oder destruktiv einschätzt. Weiter schauen wir uns an, was man am besten mit solchen Händen macht.

Vierte Farbe forcierend und Neue Unterfarbe forcierend: Hier handelt es sich um zwei wichtige Konventionen, auf der Suche nach dem richtigen Spiel, insbesondere dann, wenn das Bieten von Eröffner-Antwortende-Wiederansage zu einem Fit führt.

Schätzende Ansage: Wenn dreimal gepasst wurde, gibt es verschiedene Möglichkeiten zu prüfen, ob Sie bieten sollen oder nicht. Hier werden wir diskutieren, was es braucht, um eine Ansage zu machen.

2-Farben-Überruf: Im Basissystem sehen wir, dass ein Überruf stören kann, vor allem, um einen Fit zu finden. Hier diskutieren wir, wie wir überbieten können und wie wir zwei Farben zugleich zeigen können. Wir werden weitere Möglichkeiten diskutieren und aufzeigen, wie wir uns gegen einen Überruf wehren können.

Team-Brigde: In der Stufe 1 spielen wir nur paarweise Bridge. Hingegen wenn es nur zwei Tische gibt, ist es spannend zu sehen, wie spielt ein Team von vier gegen vier: Jede Hand wird nur zweimal gespielt. Im Team-Bridge ist die Bewertungsmethode anders. Wir werden diese lernen, diskutieren und die taktischen Konsequenzen erfahren, die sich in diesem System ergeben.

Sicherheitsspiel (nur nach Team-Bridge): Team-Bridge hat auch eine logische Konsequenz in der Spielweise, indem man auf Sicherheit spielt: Lieber den Kontrakt erfüllen, als einen Überstich riskieren.